Wir sind alle Menschen

Israelreport berichtet in der Ausgabe 1/2012 folgendes Ereignis:
Während des Sechs-Tage-Kriegs, wurde Miriam Jassin aus der palästinensischen Ortschaft Anin im Westjordanland, im Juni 1967 durch eine Granate schwer verwundet. Sie war zu diesem Zeitpunkt 15 Jahre alt. Hesi Eres war damals als Kommandeur niederen Ranges in der Region eingesetzt. „Als ich das Dorf erreichte, kam ein ortsansässiger Mann auf mich zu und bat um Hilfe. Er war traurig und verängstigt und sagte mir, dass seine Tochter sehr schwer verwundet worden war.“

Nach eigenen Angaben handelte Eres aus eigenem Antrieb ohne Abstimmung mit den Vorgesetzten, als er alles fallen ließ, um das Mädchen ins Krankenhaus zu bringen. Die ganze palästinensische Familie begleitete ihn zu einem Militärcheckpoint. Die Truppen wollten ihn anhalten. „Ich stieg schreiend aus dem Auto und forderte sie auf, die Straßensperre zu öffnen, weil das Mädchen medizinische Behandlung benötigte.“ Die Soldaten
hätten nachgegeben und sie passieren lassen. All die Jahre seit dem Sechstagekrieg gab es keinerlei Kontakt mehr zwischen dem Israeli und der Palästinenserin. Doch dies änderte sich.
Ein Journalist half dem 75-Jährigen, Jassin aufzuspüren. Sie hat neun Kinder und 26 Enkel und lebt immer noch an ihrem Heimatort. Die heute 60-Jährige hätte nicht gedacht, dass sie ihren Lebensretter wiedersehen würde. „Ich kann nicht vergessen, wie er mir während des Krieges geholfen hat“, sagte die Palästinenserin. „Er hat mich zum Leben zurückgebracht, als ich in einem kritischen Zustand war. Ich bin bereit, mein Leben für ihn zu opfern. Ich erzähle meinen Kindern immer, wie ich verletzt wurde, und von dem jüdischen Mann, der mich gerettet hat. Es wurde Zeit, dass sie ihn von Nahem treffen.“
Die Frau bekundete Dankbarkeit gegenüber ihrem „Helden“ und fügte hinzu: „Menschen wie ihn findet man selten.“ Sie hoffe auf eine bessere Zukunft für Israelis und Palästinenser: „Sie könnten koexistieren, ohne Töten. Unser Heim ist für Eres‘ Familie immer offen. Ich werde ihn niemals vergessen.“
Der Israeli entgegnete bescheiden: „Ich bin froh, dass ich die Frau sehen konnte, die ich gerettet habe. Was ich tat, war menschlich. Letzten Endes sind wir alle Menschen!

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Reden Gottes 1

Dass Gott durch die Bibel redet, ist für viele Christen selbstverständlich. Eine Geschichte, wie sich das wirklich und praktisch ereignet, soll hier erzählt werden.

Ein junger Mann frisch verheiratet, bemerkt, daß sein Frau sich in einen Anderen verliebt hat und dabei ist, ihn zu verlassen. Er liest in der Bibel den Vers: Jes.42,3 Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. Und er erkennt darin das Reden Gottes, daß die Ehe noch nicht verloren ist. Ja er entdeckt sogar die Verheißung, daß Gott die Ehe wieder herstellen wird. Der junge Mann hat sich daran festgehalten, immer wieder diesen Vers in Erinnerung gerufen und gebetet – bis die Ehe wieder hergestellt war.