Reden Gottes 3

Wenn wir mit offenen Augen durch die Welt gehen, dann wird uns immer wieder Not und Leid begegnen. Und es ist klar, daß wir nicht alle Not und alles Leid lindern können. Doch wir sollten bereit sein, daß Gott uns zu Einzelnen schicken kann, um ihre Not und ihr Leid zu lindern. Die Gefahr ist doch, daß wir unsere Herzen verhärten, gegenüber der Not der Anderen – das sollten wir versuchen zu vermeiden.

Ein Schüler der selber mit dem wenigen Taschengeld auskommen muß, das er monatlich von seinen Eltern bekommt, sieht im Winter bei minus 10 Grad einen Obdachlosen in einer Telefonzelle stehen. Man sieht dem Mann an, daß er fertig ist, daß er friert, daß er ohne Hoffnung ist. Kurzentschlossen geht er zu dem Mann und gibt ihm ein Fünfmarkstück – kaufen sie sich was warmes und Gott sei mit Ihnen.

Der Schüler hatte nicht genug Geld um allen Obdachlosen was abzugeben. Das wäre auch nicht unbedingt gut und richtig gewesen. Aber er wurde von Gott berührt, diesem einen diese Fünf Mark zu geben und er hat es gewagt.

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